Hitzewelle führte zu mehr Panneneinsätzen

8. August agvs-upsa.ch – Die Hitzewelle Ende Juli hielt den Pannendienst des TCS auf Trab: Die hohen Temperaturen führten zu einem deutlich höheren Pannenvolumen. An gewissen Tagen wurden über 30 Prozent mehr Einsätze registriert. Die Hitzetage dürften auch den Garagisten Mehrarbeit beschert haben.

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pd./cst. Bei Hitzeperioden sind nicht nur Mensch, Tier und Umwelt grösseren Belastungen ausgesetzt, sondern auch Fahrzeuge. Bleibt ein Auto beispielsweise auf einem asphaltierten Parkplatz an der prallen Hitze mehrere Stunden stehen, besteht das Risiko, dass sich das Fahrzeug auf bis zu 70 Grad aufheizt. Dabei können Schäden entstehen. Aber auch, wenn ein Auto bei hohen Temperaturen sehr hohen Belastungen ausgesetzt wird.

Das bekam der TCS bei der Hitzewelle Ende Juli zu spüren: Allein an zwei Tagen rückten die Patrouillen zu über 2000 Einsätzen aus. Das entspricht im Vergleich zu regulären Tagen einer Zunahme von mehr als 30 Prozent, teilt der Verein mit. Hauptgründe für den regen Sommerbetrieb seien Pannen von Fahrzeugbatterien, elektronischen Komponenten oder Motorteilen. «Gerade Batteriepannen führen zu vielen Einsätzen, denn bei der Hitze können insbesondere ältere Batterien durchaus an ihre Grenzen stossen.» Heisse Temperaturen im Motorenraum würden unerwünschte chemische Vorgänge begünstigen, die dazu führen, dass die Batterie ihren Dienst aufgibt. Als weiteren Grund für die zahlreichen Panneneinsätze nennt der TCS der rege Ferienverkehr.

«Bei Batterien sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht älter als fünf Jahre sind, da sie sonst schadensanfälliger werden», heisst es weiter. Zudem solle man bei heissen Temperaturen, noch stärker als sonst schon, die Motor- und Öltemperatur im Auge behalten. Wenn der Kühlmittelstand niedrig sei oder wenn die Kontrolllampe aufleuchte, empfiehlt der TCS den Autofahrern, so schnell wie möglich anzuhalten und die Pannenhilfe zu kontaktieren. «Zwei zusätzliche Kilometer reichen oft schon aus, um einen Motorschaden zu provozieren, was zu hohen Kosten führen kann.»

Die Hitzewelle dürfte auch den Garagisten Mehrarbeit beschert haben: In acht von zehn Fällen behebt der TCS den Schaden und der Autobesitzer kann nach einer Panne mit dem eigenen Fahrzeug weiterziehen. Ist das nicht möglich, bestimmt der Autofahrer, in welche Garage er abgeschleppt werden möchte.
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